Die meisten Werkzeuge sagen dir, was du kaufen sollst. Money Flow Tape zeigt dir, wohin Kapital rotiert und wie belastbar diese Bewegung ist — damit du entscheiden kannst, wann eine Position Rückenwind hat, wann sie gegen den Strom läuft und wann Absichern überhaupt zur Debatte steht.
Rotation
An der Börse hat das einen Namen: Sektorrotation. Kapital verschwindet nie, es wandert — raus aus Technologie, rein in Financials. Raus aus Aktien, rein in Gold. Money Flow Tape misst diese Rotation täglich über siebzehn Bereiche — als relative Stärke gegen den Gesamtmarkt, eingeordnet gegen die eigene Historie.
Entscheidend ist aber nicht die Bewegung allein, sondern ob sie getragen wird. Deshalb siehst du jeden Bereich auf zwei Zeitachsen gleichzeitig: die letzten Wochen und die letzten Monate.
Termine
Ein Kalender sagt dir, dass etwas ansteht, und klebt drei Sterne daran. Er sagt dir nie, ob dieser Termin je etwas bewegt hat. Wir haben nachgezählt — neun regelmäßige Termine, jeweils an dem Markt, den der Termin betrifft.
Anteil der Termine, an denen sich der betroffene Markt deutlich stärker bewegt hat als üblich. Die Schwelle stand fest, bevor gerechnet wurde. Der Strich auf jedem Balken ist die Basis desselben Instruments — keine gemeinsame 13-%-Linie. PCE liegt unter einem gewöhnlichen Handelstag — vier von neun Terminen kannst du getrost überlesen.
Auch ein Termin, der grundsätzlich bewegt, tut es nicht jedes Mal. Das US-Bruttoinlandsprodukt kam Ende Juli 0,6 Prozentpunkte unter der Erwartung — eine deutliche Abweichung. Der Markt bewegte sich trotzdem nicht stärker als an einem gewöhnlichen Tag.
Genau das halten wir für jeden Termin fest: was herauskam, ob der Markt darauf reagiert hat, und wie oft dieser Termintyp historisch überhaupt reagiert. Vor dem Termin siehst du die Basisraten, danach das Ergebnis — unveränderbar mitgeschrieben.
Der Zinsentscheid der Bank of Japan bewegt den betroffenen Markt häufiger als jede Inflationszahl und jede Fed-Sitzung. In deutschen Finanzmedien kommt er praktisch nicht vor. Wir haben ihn nur gefunden, weil wir am richtigen Markt gemessen haben — auf den S&P 500 wirkt sich die BoJ nicht aus, auf USD/JPY sehr wohl.
Wirkungsketten
Die Zahl allein beantwortet nicht, warum sich etwas bewegt. Die Wirkungsketten zeigen, über welche Kanäle ein Auslöser auf welche Anlagen durchschlägt — Zinserwartung, Realzins, Rohstoffpreis, Dollar, Risikoaversion, Liquidität.
Ein Erklärmodell, ausdrücklich keine Messung. Dafür mit dem Teil, den sonst niemand hinschreibt: wo das Lehrbuch nicht mehr stimmt. Gold hängt seit 2022 nicht mehr am Realzins, wie es soll. Banken profitieren nicht von steigenden Zinsen, wie alle behaupten. Bitcoin ist seit 2020 kein Zufluchtsort mehr.
In Arbeit: durchgerechnete Schock-Szenarien — Corona, Brexit, Iran-Eskalation, Ukraine.
Das Produkt
Wo steht das Kapital gerade, und wird die Bewegung vom längeren Trend getragen?
Welche Termine bewegen den Markt überhaupt — und wie oft überraschen sie?
Über welche Kanäle schlägt ein Auslöser auf welche Anlagen durch?
Wo steht dein eigenes Depot in der aktuellen Rotation? Kategorien, keine ISINs.
Der ganze Markt als Farbgitter — alle Bereiche auf einen Blick, ohne Scrollen.
Position und Tempo in einem Bild: was führt, was dreht, was fällt zurück.
Welcher Markt ist technisch überhaupt handelbar — getrennt für Day und Swing.
Jeden Samstag im Mitgliederbereich: was sich verschoben hat, was gemeldet wurde, und was wir daraus machen. Dazu einmal im Monat der Rückblick — dort schlagen wir nach, was aus unseren Deutungen geworden ist. Alle Ausgaben bleiben im Archiv.
Was dazukommt, ist im Abo enthalten. Ohne Aufpreis, ohne Upgrade-Stufe.
Das Briefing
Die meisten Marktberichte erzählen jede Woche eine neue Geschichte und erwähnen die alte nie wieder. Wir machen beides: beobachten und nachrechnen.
Was sich in der Woche verschoben hat — gemessen, nicht gemeint.
Jede Mutmaßung wird nachgeschlagen. Auch wenn das Ergebnis gegen uns spricht.
Beide Formate erscheinen im Mitgliederbereich. Per E-Mail kommt nur der Hinweis, dass eine neue Ausgabe da ist — welche der beiden du bekommst, stellst du im Konto ein.
Erster Monatsrückblick am 1. September. Die erste aufgelöste Deutung steht im Rückblick vom 6. Oktober — vorher ist keine fällig.
Offengelegt
Neun Ideen haben wir geprüft und verworfen, weil sie einer sauberen Auswertung nicht standgehalten haben — darunter welche, die sich hervorragend verkauft hätten. Sie stehen dokumentiert im Produkt. Das ist unbequem, und es ist der einzige Grund, den übrigen Zahlen zu trauen.
Schwelle, Markt und erwartete Richtung werden festgelegt, bevor gerechnet wird.
Jede Aussage steht gegen gewöhnliche Handelstage desselben Marktes.
Daneben steht, auf wie vielen Fällen sie beruht. Was zu dünn ist, zeigen wir gar nicht.
Ändern wir eine Regel, bleiben alte Ergebnisse unter der alten Regel stehen.
Der Datensatz wächst mit jedem Termin weiter. Was heute noch zu dünn für eine Aussage ist, kann in zwei Jahren belastbar sein — und du siehst im Produkt, wann das passiert.
Für wen
„Mein Sektor verliert seit drei Wochen. Delle — oder Rotation?“
Ob der Abfluss nur auf der kurzen Achse liegt oder auch auf der langen — und wohin das Kapital stattdessen fließt. Läuft kurz gegen lang, steht das ausdrücklich da.
„Nächste Woche kommen CPI und FOMC. Muss ich vorher etwas tun?“
Wie oft jeder der beiden Termine den betroffenen Markt historisch überhaupt bewegt hat und wie oft die Zahl im Rahmen kam. Danach die Auswertung: bewegt oder nicht — festgehalten, bevor jemand eine Geschichte daraus macht.
„Der Markt läuft, aber es fühlt sich dünn an. Absichern?“
Ob die laufende Bewegung vom längeren Trend getragen wird und welche Termine diese Woche daran rütteln können. Mehr braucht diese Entscheidung nicht — treffen musst du sie selbst.
Ob du Positionen über Monate hältst, über Wochen handelst oder absicherst: Die Messwerte sind dieselben — beschreibend, ohne Signale. Welche Schlüsse du ziehst, hängt von deinem Horizont ab.
Klare Grenzen
So klingt diese Branche normalerweise. Wir haben durchgestrichen, was bei uns nicht vorkommt — und hingeschrieben, was stattdessen da steht.
Keine Signale, keine Prognosen, keine Beratung, keine erfundenen Ursachen. Was du mit den Messwerten machst, bleibt deine Entscheidung — das ist die Bauart, nicht die Ausrede.
Preise
Schau dir zwei Wochen lang an, wie sich die Rotation bewegt und was an den Terminen dieser Wochen wirklich dran war. Danach entscheidest du — nur noch, wie du zahlst.
* Die Testphase ist kostenlos und unverbindlich. Die erste Abbuchung erfolgt erst nach Ende der vierzehn Tage — beim Jahresplan der volle Jahresbetrag von 107,40 €. Kündigst du innerhalb der Testphase, wird nichts abgebucht. Kauf und Abbuchung über unseren Vertriebspartner Digistore24 (so erscheint es auf dem Kontoauszug). Rechnung, Kündigung und Widerruf im Digistore24-Kundenportal. Nur für private Nutzung.
Häufige Fragen
Nein — wir geben dir die Grundlage für diese Entscheidung. Du siehst, ob die Bewegung in deinem Bereich vom längeren Trend getragen wird oder gegen ihn läuft, und welche Termine in dieser Woche historisch überhaupt Bewegung gebracht haben. Was du daraus machst, bleibt deine Sache. Wir sind kein Signaldienst.
Die Tagesspanne des betroffenen Marktes war mindestens anderthalbmal so groß wie im Schnitt der zwanzig Handelstage davor — und das deutlich häufiger als an gewöhnlichen Handelstagen desselben Marktes. Die Schwelle wurde vor der Auswertung festgelegt und gilt für alle Termine gleich.
Nein, und das ist eine bewusste Entscheidung. Wir haben genau diesen Zusammenhang gesucht — mit vorher festgelegten Maßen, gegen zufällig gezogene Vergleichstage — und ihn nicht gefunden. Wir zeigen, welche Termine Bewegung bringen, und wir zeigen, wohin Kapital rotiert. Einen Pfeil dazwischen ziehen wir nicht, weil er nicht in den Daten steht.
Nein. Die Rotation wird aus der relativen Stärke gegen den Gesamtmarkt berechnet, ergänzt um Volumen und Positionierungsdaten — nicht aus beobachteten Euro-Zuflüssen in Fonds oder ETFs. Uns ist es lieber, präzise zu sein, als eine Datenqualität vorzuspiegeln, die die Quelle nicht liefert.
Nein. Money Flow Tape ist ein Informations- und Bildungsangebot für die private Nutzung. Es beschreibt Marktzustände und veröffentlicht Messwerte, es empfiehlt keine Wertpapiere und gibt keine persönliche Beratung.
Kurs- und Volumendaten kommerzieller Anbieter, Makrodaten aus der Datenbank der US-Notenbank, Positionierungsdaten der US-Aufsicht. Alles öffentlich verfügbar, mit mindestens einem Handelstag Verzögerung.
Vierzehn Tage kostenlos und unverbindlich. Kündigst du in dieser Zeit, wird nichts abgebucht. Danach jederzeit zum Laufzeitende kündbar. Abwicklung, Rechnung und Widerruf laufen über Digistore24.
Sektorrotation ist die Wanderung von Kapital zwischen Branchen und Anlageklassen — etwa aus Technologie in Financials, wenn sich Zinserwartungen drehen. Bei Aktien zeigt sie sich oft, bevor einzelne Kurse es tun: Ganze Sektoren gewinnen oder verlieren relative Stärke. Money Flow Tape misst diese Rotation täglich über 17 Bereiche und zeigt, wie belastbar eine Bewegung ist — rein beschreibend, ohne Signale oder Empfehlungen.
Zwei Wochen kostenlos. Danach ab 8,95 € im Monat.