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TSI — True Strength Index Guide

TSI — True Strength Index Guide

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TSI erklĂ€rt — True Strength Index im Video

Doppelte GlĂ€ttung fĂŒr saubere Momentum-Signale, Signallinien- und Nulllinien-Crossovers sowie Divergenzen.

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Der True Strength Index glĂ€ttet das Momentum zweimal und filtert damit das meiste Rauschen raus, was bei volatilen MĂ€rkten brutal nĂŒtzlich ist. WĂ€hrend andere Momentum-Indikatoren bei jedem kleinen Preiszucken wild herumspringen, bleibt der TSI entspannt und zeigt dir nur die echten Momentum-Shifts.

Das Besondere: Er nutzt doppelte GlĂ€ttung auf PreisĂ€nderungen statt auf absolute Preise. Dadurch kriegst du sauberere Signale als beim RSI und weniger FehlausbrĂŒche als beim MACD.

Der TSI bewegt sich zwischen -100 und +100, hat eine Nulllinie als zentrale Referenz und meist eine Signallinie fĂŒr Crossover-Signale. Klingt erstmal wie jeder andere Oszillator — bis du merkst, wie viel ruhiger er lĂ€uft.

Was ist der True Strength Index

Der True Strength Index misst die Momentum-StÀrke durch doppelte GlÀttung der PreisverÀnderungen. Erfunden wurde er von William Blau, der keine Lust auf die nervösen Zuckungen normaler Momentum-Indikatoren hatte.

Die Grundidee ist simpel: Nimm die PreisverĂ€nderung, glĂ€tte sie einmal, dann noch einmal. Das gleiche machst du mit der absoluten PreisverĂ€nderung. Dann teilst du das erste durch das zweite — fertig ist dein geglĂ€ttetes Momentum.

Der TSI zeigt dir drei wichtige Dinge: Die Momentum-Richtung (ĂŒber oder unter Null), die Momentum-StĂ€rke (wie weit weg von Null) und Momentum-Änderungen (Crossover mit der Signallinie).

💡 Nice to Know: William Blau entwickelte den TSI in den 1990ern, weil er frustriert war von den vielen Fehlsignalen des RSI bei volatilen MĂ€rkten. Seine Lösung: mehr GlĂ€ttung, weniger Rauschen.

Im Gegensatz zum RSI Indikator — Wie du ihn wirklich nutzt, der schnell ĂŒberkauft/ĂŒberverkauft schreit, wartet der TSI ab. Er bestĂ€tigt erst, wenn sich das Momentum wirklich gedreht hat.

Das macht ihn langsamer, aber auch zuverlĂ€ssiger. Perfekt, wenn du nicht bei jedem kleinen RĂŒcksetzer ausgestoppt werden willst.

So wird der TSI berechnet

Die TSI-Berechnung sieht komplizierter aus als sie ist. Du brauchst drei Werte: erste GlÀttungsperiode (standard 25), zweite GlÀttungsperiode (standard 13) und die Signallinien-Periode (meist 7).

Schritt 1: Berechne die PreisverÀnderung (Close heute minus Close gestern).

Schritt 2: GlÀtte diese PreisverÀnderung mit einem 25-Perioden Exponential Moving Average.

Schritt 3: GlÀtte das Ergebnis nochmal mit einem 13-Perioden EMA.

Schritt 4: Mach das gleiche mit der absoluten PreisverÀnderung (also immer positive Werte).

Schritt 5: Teile das erste Ergebnis durch das zweite und multipliziere mit 100.

Die Formel sieht so aus: TSI = 100 × (Doppelt geglĂ€ttete PreisverĂ€nderung Ă· Doppelt geglĂ€ttete absolute PreisverĂ€nderung)

⚠ Achtung: Die doppelte GlĂ€ttung versteckt kurzfristige Momentum-Shifts — nutze schnellere Indikatoren neben TSI.

Standard-Einstellungen sind 25/13/7. Das bedeutet: 25 Perioden fĂŒr die erste GlĂ€ttung, 13 fĂŒr die zweite, 7 fĂŒr die Signallinie. Diese Einstellungen funktionieren gut auf Tages- und Stunden-Charts.

Die Signallinie ist einfach ein weiterer EMA des TSI-Werts selbst. Sie hilft bei der Timing-Verfeinerung fĂŒr Ein- und Ausstiege.

💡 Nice to Know: Die doppelte GlĂ€ttung nutzt exponential Moving Averages, nicht einfache. Das gibt neueren Daten mehr Gewicht, ohne die GlĂ€ttung zu verwĂ€ssern.

TSI Signal Line Crossovers

Signal Line Crossovers sind das Brot und Butter des TSI-Trading. Wenn die TSI-Linie die Signallinie von unten kreuzt, ist das ein Kaufsignal. Von oben nach unten = Verkaufssignal.

Aber nicht alle Crossover sind gleich stark. Die besten Signale kriegst du, wenn der Crossover nahe der Nulllinie passiert. Warum? Weil dort die Momentum-Wende am frischesten ist.

Kaufsignal: TSI kreuzt Signallinie von unten, idealerweise zwischen -25 und +25. Das zeigt: Das Momentum dreht gerade von negativ zu positiv.

Verkaufssignal: TSI kreuzt Signallinie von oben, wieder am besten nahe der Null. Das AufwÀrts-Momentum schwÀcht sich ab.

🎯 Pro Tipp: TSI-Signallinien-Crossover nahe der Nulllinie sind die Einstiege mit höchster Wahrscheinlichkeit.

Crossover weit weg von der Nulllinie sind oft nur Trend-Fortsetzungssignale. TSI bei +60 kreuzt die Signallinie nach oben? Wahrscheinlich lÀuft der Uptrend einfach weiter, aber das Signal kommt spÀt.

Praktisches Beispiel: EUR/USD auf dem 4H-Chart. TSI steht bei -15, kreuzt die Signallinie von unten. Gleichzeitig bricht der Preis ĂŒber einen wichtigen Widerstand. Das ist ein sauberer Long-Einstieg mit gutem Risk-Reward.

Die Exit-Strategie lÀuft umgekehrt: Wenn dein Long-Trade lÀuft und TSI bei +40 die Signallinie von oben kreuzt, nimm wenigstens Teilgewinne mit.

Ignoriere Crossover in extremen Bereichen (+70 oder -70). Da ist der TSI schon ĂŒberdehnt und das Signal kommt meist zu spĂ€t.

TSI Zero Line Crossovers

Die Nulllinie beim TSI ist nicht nur Dekoration — sie teilt negative von positivem Momentum. Ein Crossover ĂŒber die Nulllinie bedeutet: Das Momentum ist jetzt bullish. Unter die Nulllinie = bearish Momentum.

Nulllinien-Crossover nach oben sind stĂ€rkere Kaufsignale als normale Signallinien-Crossover. Hier wechselt das komplette Momentum von negativ zu positiv. Das passiert oft am Anfang grĂ¶ĂŸerer Moves.

Nulllinien-Crossover nach unten funktionieren genauso fĂŒr Short-Setups. Aber Vorsicht: In starken Uptrends kann der TSI kurz unter Null tauchen, ohne dass der Trend bricht.

💡 Nice to Know: Nulllinien-Crossover beim TSI sind seltener als beim MACD Indikator — Kompletter Trading Guide, aber dafĂŒr meist zuverlĂ€ssiger wegen der doppelten GlĂ€ttung.

Praktischer Ansatz: Nutze Nulllinien-Crossover fĂŒr die grobe Richtung und Signallinien-Crossover fĂŒr das genaue Timing. TSI kreuzt die Nulllinie nach oben = bullish bias. Dann wartest du auf den nĂ€chsten Signallinien-Crossover fĂŒr den Einstieg.

False Breakouts erkennst du daran, dass der TSI die Nulllinie kreuzt, aber sofort wieder zurĂŒckkommt. Echte Crossover halten sich mindestens ein paar Perioden auf der neuen Seite.

⚠ Achtung: TSI kann in starken Trends lange ĂŒber/unter Null bleiben — handle nicht gegen extreme Werte.

In SeitwÀrtsmÀrkten funktionieren Nulllinien-Crossover am besten. Der TSI pendelt zwischen +30 und -30, und jeder Nulllinien-Cross gibt dir eine Trading-Gelegenheit.

Bei starken Trends bleibt der TSI oft monatelang auf einer Seite der Nulllinie. Apple im Jahr 2020? TSI war praktisch durchgehend ĂŒber Null. Da hĂ€tte jeder Short bei einem Nulllinien-Cross nach unten wehgetan.

TSI Divergences

TSI-Divergenzen gehören zu den zuverlĂ€ssigsten Warnsignalen fĂŒr Trendwenden. Wenn der Preis neue HöchststĂ€nde macht, aber der TSI schwĂ€chere Hochs, dann schwindet das Momentum — auch wenn es optisch noch nicht so aussieht.

Bullish Divergence: Preis macht tiefere Tiefs, TSI macht höhere Tiefs. Das zeigt: Der Verkaufsdruck lÀsst nach, obwohl der Preis noch fÀllt. Oft der Vorbote einer Bodenbildung.

Bearish Divergence: Preis macht höhere Hochs, TSI macht niedrigere Hochs. Der Kaufdruck wird schwĂ€cher, auch wenn der Preis noch steigt. Warnsignal fĂŒr eine mögliche Trendwende.

🎯 Pro Tipp: TSI-Divergenzen sind zuverlĂ€ssiger als RSI-Divergenzen, weil die doppelte GlĂ€ttung Fehlsignale reduziert.

Praktisches Beispiel: Bitcoin macht im Dezember 2021 neue Allzeithochs bei $69k, aber der TSI zeigt schon schwĂ€chere Hochs seit November. Wer die Divergence ernst genommen hat, war rechtzeitig raus bevor der große Crash kam.

Die beste Timeframes fĂŒr TSI-Divergenzen sind 4H und Daily. Auf kleineren Zeitrahmen kriegst du zu viele falsche Signale, auf grĂ¶ĂŸeren dauert es zu lange bis sich was tut.

Hidden Divergences funktionieren fĂŒr Trend-Fortsetzungen. Preis macht höhere Tiefs in einem Uptrend, TSI macht tiefere Tiefs — oft ein Signal, dass der Uptrend nach einer Korrektur weitergeht.

Warte nicht nur auf die Divergence, sondern auch auf die BestÀtigung. Erst wenn der TSI die Signallinie in die entsprechende Richtung kreuzt, wird aus der Warnung ein handelsbares Signal.

Multiple Timeframe Divergences sind besonders stark. Wenn du auf dem Daily und dem 4H gleichzeitig eine bearish Divergence siehst, ist die Wahrscheinlichkeit einer Korrektur deutlich höher.

TSI vs MACD vs RSI

Alle drei messen Momentum, aber auf völlig verschiedene Art. Der TSI glĂ€ttet doppelt und lĂ€uft ruhiger. Der MACD ist schneller aber nervöser. Der RSI zeigt Überkauft/Überverkauft-Levels, aber ist oft zu frĂŒh dran.

TSI vs MACD: Der MACD reagiert schneller auf PreisĂ€nderungen, gibt aber mehr Fehlsignale. TSI braucht lĂ€nger, ist aber zuverlĂ€ssiger. FĂŒr Scalping = MACD. FĂŒr Swing-Trading = TSI.

TSI vs RSI: RSI ist ein reiner Oszillator zwischen 0-100 mit festen Überkauft/Überverkauft-Levels. TSI hat keine festen Levels, dafĂŒr aber die Nulllinie als dynamische Referenz.

💡 Nice to Know: Der TSI kombiniert die GlĂ€ttung des MACD mit der Oszillator-Natur des RSI, hat aber deren jeweilige Hauptprobleme (Verzögerung bzw. Fehlsignale) besser im Griff.

SignalqualitĂ€t: TSI-Signale sind langsamer aber sauberer. MACD-Signale sind schneller aber hĂ€ufiger falsch. RSI-Signale kommen oft zu frĂŒh, besonders in starken Trends.

Divergenzen: Beim TSI sind sie seltener aber stÀrker. MACD-Divergenzen sind hÀufiger aber schwÀcher. RSI-Divergenzen können in Trends monatelang anhalten ohne dass was passiert.

Kombinierter Ansatz: Nutze alle drei zusammen. MACD fĂŒr erste Signale, TSI fĂŒr BestĂ€tigung, RSI fĂŒr Überkauft/Überverkauft-Warnung. Wenn alle drei in die gleiche Richtung zeigen, ist das ein sehr starkes Signal.

Der TRIX — Dreifach Exponentieller Durchschnitt zur Rauschfilterung ist ĂŒbrigens eine weitere Alternative mit noch stĂ€rkerer GlĂ€ttung als der TSI.

FĂŒr verschiedene MĂ€rkte: In volatilen Krypto-MĂ€rkten ist TSI oft besser als RSI. Bei ruhigen Forex-Pairen kann MACD ausreichen. FĂŒr Aktien funktionieren alle drei, je nach Trading-Stil.

TSI-Einstellungen fĂŒr verschiedene Timeframes

Die Standard-Einstellungen 25/13/7 funktionieren super auf Daily und 4H-Charts. Aber je kleiner dein Timeframe, desto schneller sollten auch deine TSI-Settings sein.

Daily/4H Charts: 25/13/7 bleibt der Sweet Spot. Genug GlÀttung um Rauschen zu filtern, aber nicht so langsam dass du Moves verpasst.

1H Charts: Versuch 20/10/5. Etwas schneller als Standard, aber immer noch glatt genug fĂŒr saubere Signale.

15M/30M Charts: 15/8/4 oder sogar 13/7/4. Hier brauchst du schnellere Reaktionen, auch wenn das mehr Fehlsignale bedeutet.

🎯 Pro Tipp: Nutze TSI 25/13/7 als Standard; verkĂŒrze auf 13/7/4 fĂŒr schnellere Signale auf niedrigeren Zeitrahmen.

5M Charts: TSI ist hier schon grenzwertig. Falls du ihn nutzt, dann mit 10/5/3 Settings. Aber ehrlich — fĂŒr schnelles Scalping gibt es bessere Tools.

Weekly Charts: Hier kannst du die Settings sogar verlĂ€ngern. 30/15/9 oder 35/18/10 geben dir noch glattere Signale fĂŒr Langzeit-Trends.

Volatile MÀrkte wie Krypto vertragen lÀngere Settings besser. Bitcoin mit 30/15/7 lÀuft oft sauberer als mit Standard-Settings.

💡 Nice to Know: Die doppelte GlĂ€ttung macht TSI hervorragend zum Rauschfiltern — nutze ihn bei volatilen Instrumenten wie Krypto.

Ruhige MĂ€rkte wie EUR/CHF oder USD/JPY können mit kĂŒrzeren Settings arbeiten, weil da weniger Rauschen ist.

Testing-Tipp: Probiere verschiedene Settings auf Historical Data aus. Was auf dem Papier gut aussieht, funktioniert im Live-Trading oft anders.

TSI mit Trendfiltern kombinieren

TSI alleine ist gut, TSI mit Trend-Filter ist besser. Die doppelte GlĂ€ttung macht ihn zwar ruhig, aber er kann trotzdem gegen den Haupttrend signalisieren. Deshalb brauchst du einen ĂŒbergeordneten Filter.

Moving Average Filter: Nutze einen 50 oder 200 EMA als Trend-Filter. TSI-Kaufsignale nur oberhalb des EMA, TSI-Verkaufssignale nur unterhalb. Simpel aber effektiv.

Higher Timeframe Trend: Schau eine Stufe höher. Auf dem 1H-Chart tradest du? Dann check den 4H-Trend. TSI-Signale nur in Richtung des höheren Timeframes.

Struktur-Filter: Nutze Support und Resistance als Filter. TSI-Kaufsignal an einem wichtigen Support = stark. TSI-Verkaufssignal an Resistance = auch stark.

🎯 Pro Tipp: Kombiniere TSI mit einem 21 EMA als schnellem Trend-Filter. Kaufsignale nur wenn Preis ĂŒber EMA, Verkaufssignale nur wenn darunter.

ADX als Trend-StĂ€rke-Filter: ADX ĂŒber 25 zeigt einen starken Trend. In starken Trends sind TSI-Trend-Fortsetzungssignale zuverlĂ€ssiger als Umkehr-Signale.

Volume-BestĂ€tigung: TSI-Signale mit ĂŒberdurchschnittlichem Volumen sind stĂ€rker. Besonders wichtig bei AusbrĂŒchen aus lĂ€ngeren SeitwĂ€rtsphasen.

Multi-Timeframe Ansatz: TSI auf dem 4H fĂŒr die Richtung, TSI auf dem 1H fĂŒr das Timing. Erst wenn beide in die gleiche Richtung zeigen, wird gehandelt.

Momentum-Divergenz als Filter: Wenn TSI und Preis divergieren, warte ab. Handle erst wieder normale Signale wenn die Divergenz aufgelöst ist.

Fibonacci-Level: TSI-Signale an wichtigen Fib-Retracements (38.2%, 61.8%) haben höhere Erfolgswahrscheinlichkeit als Signale im Niemandsland.

HĂ€ufige TSI-Fehler

Mistake #1: Zu frĂŒh einsteigen — Viele sehen einen TSI-Crossover und springen sofort rein. Warte auf BestĂ€tigung durch Preis-Action oder andere Indikatoren.

Mistake #2: Gegen starke Trends handeln — TSI zeigt eine Divergence in einem starken Uptrend? Trotzdem nicht blind short gehen. Trends können lĂ€nger laufen als dein Konto ĂŒberlebt.

Mistake #3: Falsche Timeframes — TSI auf dem 5M-Chart fĂŒr Swing-Trading zu nutzen ist Unsinn. WĂ€hle den Timeframe passend zu deinem Trading-Stil.

⚠ Achtung: TSIs starke GlĂ€ttung bedeutet Verzögerung bei scharfen Umkehren — verlasse dich nicht darauf fĂŒr schnelle Scalps.

Mistake #4: Signale in Ranging-MĂ€rkten ĂŒberbewerten — In SeitwĂ€rtsmĂ€rkten gibt TSI viele Signale, aber die meisten fĂŒhren nirgendwohin. Erkenne Ranging-MĂ€rkte und trade entsprechend vorsichtiger.

Mistake #5: Settings stĂ€ndig Ă€ndern — Jeden Monat neue TSI-Settings zu testen macht dich zum Hamster im Laufrad. Find Settings die funktionieren und bleib dabei.

Mistake #6: Nur auf TSI hören — TSI ist ein Tool, nicht die Wahrheit. Kombination mit Preis-Action, Support/Resistance und anderen Indikatoren ist Pflicht.

Mistake #7: Extremwerte falsch interpretieren — TSI bei +80 bedeutet nicht automatisch "Verkaufen". In starken Trends kann er lange extrem bleiben.

Mistake #8: Divergenzen erzwingen — Nicht jede kleine Abweichung zwischen Preis und TSI ist eine handelbare Divergence. Warte auf klare, mehrperiodige Divergenzen.

Mistake #9: Stop-Loss vergessen — TSI-Signale sind nicht unfehlbar. Jeder Trade braucht einen Stop-Loss, egal wie ĂŒberzeugend das Signal aussieht.

Mistake #10: Über-Optimierung — Backtesting bis die Settings "perfekt" sind fĂŒhrt zu Curve-Fitting. Was in der Vergangenheit perfekt war, versagt oft in der Zukunft.

Das Wichtigste auf einen Blick

Der True Strength Index ist ein unterschÀtzter Momentum-Indikator mit einzigartiger doppelter GlÀttung. Er filtert Rauschen besser als RSI oder MACD, reagiert aber langsamer auf schnelle Marktbewegungen.

Die besten TSI-Signale entstehen bei Crossovers nahe der Nulllinie. Hier ist das Momentum-Wende am frischesten und die Erfolgswahrscheinlichkeit am höchsten.

Standard-Settings 25/13/7 funktionieren fĂŒr die meisten Situationen. VerkĂŒrze sie auf niedrigeren Timeframes, verlĂ€ngere sie fĂŒr sehr volatile MĂ€rkte wie Krypto.

TSI-Divergenzen sind seltener aber zuverlÀssiger als bei anderen Indikatoren. Die doppelte GlÀttung reduziert Fehlsignale erheblich.

Kombiniere TSI immer mit Trend-Filtern oder anderen BestĂ€tigungs-Tools. Alleine ist er zu langsam fĂŒr schnelle MĂ€rkte und kann in starken Trends irrefĂŒhrende Signale geben.

Vermeide TSI fĂŒr schnelles Scalping unter 15M-Charts. Die GlĂ€ttung macht ihn zu trĂ€ge fĂŒr sehr kurzfristige Moves.

Nutze Nulllinien-Crossover fĂŒr die grundsĂ€tzliche Markt-Bias und Signallinien-Crossover fĂŒr prĂ€zises Timing. Diese Kombination gibt dir sowohl Richtung als auch Einstiegspunkt.

Der TSI funktioniert am besten in Trending-MÀrkten mit gelegentlichen Korrekturen. In choppy SeitwÀrtsmÀrkten produziert auch er zu viele Fehlsignale.


Weiter lesen: Lerne als nĂ€chstes den MACD Indikator — Kompletter Trading Guide fĂŒr schnellere Momentum-Signale oder den TRIX — Dreifach Exponentieller Durchschnitt zur Rauschfilterung fĂŒr noch glattere Trend-Signale.

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FAQ

Was sind die besten TSI-Einstellungen?

Standard 25/13 mit 7-Perioden-Signallinie funktioniert gut fĂŒr Swing-Trading. FĂŒr Day-Trading versuche 13/7 mit 4-Perioden-Signallinie. Diese kĂŒrzeren Settings reagieren schneller auf PreisĂ€nderungen.

Wie unterscheidet sich TSI von MACD?

TSI nutzt doppelte GlĂ€ttung und lĂ€uft zwischen -100 und +100, wĂ€hrend MACD ungegrenzt ist. TSI ist langsamer aber ruhiger, MACD schneller aber nervöser. FĂŒr volatile MĂ€rkte ist TSI oft besser geeignet.

Funktioniert TSI in allen MĂ€rkten?

TSI funktioniert am besten in trending MĂ€rkten mit moderater VolatilitĂ€t. In sehr choppy SeitwĂ€rtsmĂ€rkten gibt er zu viele Fehlsignale. Bei extrem volatilen MĂ€rkten wie Krypto nutze lĂ€ngere Settings fĂŒr bessere GlĂ€ttung.

Kann man TSI fĂŒr Scalping nutzen?

TSI ist fĂŒr Scalping unter 15M nicht ideal wegen der starken GlĂ€ttung. FĂŒr schnelle Scalps sind MACD oder Stochastic besser geeignet. TSI glĂ€nzt bei Swing-Trading auf 4H und Daily Charts.

Wie erkenne ich falsche TSI-Divergenzen?

Echte Divergenzen erstrecken sich ĂŒber mehrere Perioden und zeigen klare Momentum-SchwĂ€che. False Divergenzen sind meist nur 1-2 Perioden lang. Warte immer auf BestĂ€tigung durch Signallinien-Crossover bevor du handelst.

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