Die Keltner Channels sind wie die ruhigeren, besonneneren Geschwister der Bollinger Bänder. Statt auf Standardabweichung zu setzen, nutzen sie die Average True Range (ATR) als Basis für ihre Bandbreite. Das Ergebnis? Glattere Bänder, die weniger zu wilden Ausschlägen neigen und dir ein konstanteres Bild der Marktvolatilität geben.
Chester Keltner entwickelte diesen Indikator bereits in den 1960ern, aber die moderne Version stammt von Linda Bradford Raschke. Sie ersetzte die ursprünglichen einfachen Moving Averages durch einen Exponential Moving Average (EMA) und die ATR als Multiplikator. Smart Move – dadurch reagieren die Kanäle schneller auf Kursveränderungen.
Die Grundformel ist simpel: Ein EMA in der Mitte, darüber und darunter jeweils ein Band im Abstand von ATR × Multiplikator. Standard sind 20 Perioden EMA und ATR × 2. Klingt langweilig? Ist es nicht. Diese Einfachheit macht die Keltner Channels zu einem der zuverlässigsten Tools für Volatilitäts- und Breakout-Trades.






